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Gaito Gasdanow: Das Phantom des Alexander Wolf. Hanser Verlag, Gebunden, 190 Seiten

“Von all meinen Erinnerungen, von all den unzähligen Empfindungen meines Lebens war die bedrückendste die Erinnerung an den einzigen Mord, den ich begangen habe.”
Mit diesem Satz beginnt ein Meisterwerk!
Paris 1936 – Der Ich-Erzähler, ein russischer Emigrant, erinert sich an diese für ihn
traumatisierende Szene aus dem russischen Bürgerkrieg. Als Sechzehnjähriger erschoss er einen Reiter und floh mit dessen Pferd. Jahre später entdeckt er zufällig ein Buch, in dem genau diese Szene detailgenau aus der Perspektive des Erschossenen erzählt wird.
Der Autor ist ein gewisser Alexander Wolf. Der namenlose Erzähler des Romans lebt und arbeitet als Journalist in Paris. Er lernt eine geheimnissvolle und schöne Russin kennen und lieben und er muss wiederum eine erschütternde Erfahrung machen.

Ein stilistisch und sprachlich hervorragender Roman über die großen Themen des Lebens entfaltet sich vor dem Leser. Philosophisch tiefgründig und großartig komponiert nimmt uns diese Prosa gefangen bis zum überraschenden Showdown.

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